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SAMBUCA PISTOIESE
Das an der Grenze zwischen der Toskana und der Emilia Romagna
gelegene Sambuca Pistoiese ist der Treffpunkt zweier, durch eine
"Grenze" getrennte Gebiete, die eine allgemeine landschaftliche,
geschichtliche und kulturelle Kontinuitaet aufweisen. Ein Grenzgebiet
also, aber auch eine Gegend, die Zeuge der Einheit des tosko-emilianischen
Apennins ist. Die Lage von Sambuca Pistoiese - in der Mitte der
Hauptverkehrsverbindungen zwischen der Toskana und der Emilia -
liess schon seit dem Mittelalter in dieser Gegend Pieven, Kloester
und Herbergen entstehen, von denen heute zahlreiche malerische Reste
zeugen.
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Ein
besonderes Erlebnis ist eine Fahrt auf den antiken Verbindungswegen,
die noch heute Geschichten von Pilgern und Raeubern erzaehlen. Die
Wege fuehren durch eine Landschaft von seltener Schoenheit, die mit
architektonischen Zeugnissen vergangener Jahrhunderte uebersaet ist.
Die Grundrisse der Orte mit ihren, an terrassenfoermig angelegten,
Gaerten gelegenen Haeusern aus Stein und mit den engen Gassen, die
alle zur Piazza hinfuehren, sind bis heute intakt geblieben.
Der Ortskern von Sambuca wird noch immer von der antiken Burg
ueberragt, die in der Mitte des 11.Jh.s als Kontrollpunkt der strategischen
Grenzuebergaenge zwischen der Emilia und der Toskana errichtet worden
ist. Die maechtige Festungsanlage zeigt noch heute die militaerische
Natur der Festung von Sambuca, in deren unmittelbarer Naehe weite
Teile der Verteidigungsmauern erhalten sind. In der naeheren Umgebung
von Sambuca Pistoiese sollte man der Ortschaft Torri - eine andere
wichtige Festung des Verteidigungssystems der Berge um Pistoia - einen
Besuch abstatten. Torri ist heute ein kleiner, netter Gebirgsort,
wo zu den originalen mittelalterlichen Gebaeuden neuere Bauten hinzugekommen
sind, die sich harmonisch in das antike staedtebauliche Gefuege einpassen.
Im Sommer fuellt sich der Ort mit Besuchern, dank der zahlreichen
kulturellen und folkloristischen Veranstaltungen, die den Touristen
ihren Aufenthalt noch angenehmer machen. |
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