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ARCIDOSSO
Arcidosso umschliesst voellig den Huegel, auf dem es sich
erhebt: ein Haus schmiegt sich hier dicht an das andere, bis hinauf
zum Gipfel, auf dem die Rocca steht. An den Haengen wachsen dichte
Kastanien-und Buchenwaelder, die fast bis zu dem Tor in den maechtigen
Wehrmauern reichen, die einen der charakteristischsten und malerischsten
Orte der
Amiata Gegend umschliessen.
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Im
Herzen der Altstadt befinden sich die uralte Kirche Sant'Andrea, die
schon 1118 erwaehnt wurde, und die Kirche der Madonna della Grazie
mit einer Madonna mit Kind aus dem 15.Jh.. Man sollte auf keinen Fall
den Besuch der Rocca Aldobrandesca versaeumen, von der man ein aussergewohnliches
Panorama hat. Die Familie Aldobrandeschi lebte und herrschte bis 1331
in Arcidosso, als Guidoriccio da Fogliano, Capitano von Siena, den
Ort belagerte und einnahm.
Arcidosso blieb bis zur Ankunft der Medici, die es zum wichtigsten
Verwaltungszentrum der Amiata machten, im Besitz von Siena. Im neuen
Teil des Ortes sollte man sich den originalen Brunnen aus Zinn ansehen,
der im 19.Jh. in den grossherzoeglichen Huetten von Follonica realisiert
wurde. In der Umgebung kann man das Kapuzinerkloster und die Pieve
Santa Maria ad Lamulas besichtigen, die 1268 auf den Resten eines
antiken Gebaeudes errichtet worden ist. |
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