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BERGE >> AMIATA

PIANCASTAGNAIO

An den sued-oestlichen Auslaeufern des Monte Amiata befindet sich auf einem Plateau mit einer herrlichen Aussicht der Ort Piancastagnaio. Die Altstadt des Ortes liegt an der Sued- und Ostseite direkt an steilabfallenden Felsen, waehrend an den anderen Seiten in letzter Zeit Wohnsiedlungen entstanden sind. Wie die anderen Orte dieser Gegend war auch Piancastagnaio lange zwischen Siena, Abbadia San Salvatore und der Familie Aldobrandeschi umkaempft, bis der Ort 1766 Teil des Grossherzogtums der Toskana wurde.
Die Burg wird von einem maechtigen Wehrturm ueberragt. Die besonders malerische Altstadt ist in die Teile Castello, Borgo und Voltaia aufgeteilt. Das Herz der Altstadt, aus dem sich dann der Borgo, der Ort, entwickelt hat, besteht aus der Burg: die von zwei Tuermen ueberragte Festung hat einen rechteckigen Grundriss und einen herrlichen Innenhof, der auf drei Seiten von einem Wehrgang umgeben ist, der bis zum niedrigsten Turm fuehrt - ein fantastisches Beispiel fuer doppelte Boegen, einer ueber dem anderen.
Der eigentliche Kern der Burg - natuerlich darf auch eine Zugbruecke nicht fehlen - stammt aus dem 12.Jh., waehrend die Vergroesserungen und Restaurierungen auf das 15.Jh. Zurueckgehen. Der Mauerring schuetzt noch heute den historischen Teil von Piancastagnaio und ist auch, trotzdem er in Bauten folgender Zeiten eingeschlossen wurde, gut erhalten: gut sichtbar sind auch die vier Tore,Fiorentina, Borgo, Porticciola und Voltaia.
Was die religioese Architektur betrifft, weisen wir hier auf die Kirche San Pietro hin, die urspruenglich Teil der zur Abtei gehoerenden Gebaeude war. Die originale romanische Anlage wurde im Laufe der Restaurationsarbeiten, die das Innere mit wertvollen Fresken verzierten, im 16.Jh. teilweise veraendert. Die Kirche Santa Maria Assunta wurde im Jahre 1279 als Pieve errichtet und spaeter wiederaufgebaut. Sie befindet sich am Hauptplatz des Ortes und wird von gleich drei Kapellen und einem kleinen Theater fuer dramatische Auffuehrungen vervollstaendigt. Ausserhalb der Burgmauern liegt das Kloster San Bartolomeo, das 1278 auf Wunsch des Bischofs von Siena gegruendet wurde. Das Innere der Kirche stammt aus dem 18.Jh. und bewahrt Ueberreste von Fresken des 14.Jh.s der Schule von Siena.





















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