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SANTA FIORA
Der wunderschoene mittelalterliche Ort Santa Fiora wurde
aus grauem Vulkangestein erbaut und erhebt sich auf einem Huegel
hoch ueber der Quelle des Flusses Fiora. Hier lebte der reichste
und maechtigste Teil der Familie Aldobrandeschi, die ueber die Maremma
herrschte, und herrliche befestigte Burgen errichten liess. Intrigen
am Hof und arrangierte Hochzeiten liessen Santa Fiora nie unter
die Herrschaft von Siena gelangen, wie es fuer den Rest der Gegend
Amiata der Fall war.
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Im
Jahre 1439 ging der Ort in den Besitz der Sforza und Ende des 18.Jh.s
an das Grossherzogtum Toskana, das von den Lothringern gefuehrt wurde.
Der schoenste Teil von Santa Fiora liegt um die "Peschiera",
ein grosses Becken, in dem das Wasser der umlieghenden Quellen gesammelt
wird, bevor der Fluss dann talwaerts fliesst. Die "Peschiera"
wurde im 12.Jh. erbaut, aber es waren die Sforza, die in der Renaissance
die Baeume des umliegenden Parks anpflanzten.
Bei einem Bummel durch die malerischen Gassen von Santa Fiora
trifft man auf den Palazzo del Conte, den Herzogspalast, ein von einem
Turm ueberragter maechtiger Bau, in dem heute das Rathaus seinen Sitz
hat, auf die aus dem 19.Jh. stammende Kirche San Guiseppe und auf
die Pieve der Heiligen Santa Fiora und Lucilla. Dieses ist das wichtigste
Gebaeude des Ortes, da es einen unermesslichen Schatz enthaelt: hier
befinden sich viele von Andrea della Robbia handbemalte "Terracotte"
(Fliesen). Besonders schoen sind die Fliesen der Kanzel, die das Abendmahl,
die Verkuendigung und die Wiederauferstehung in den typischen Farben
Robbias - weiss und hellblau - darstellen. |
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