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BERGE >> APUANE

BESCHREIBUNG

Rauh, felsig und wild, so erheben sich die Apuanischen Alpen hinter den Staedten Massa und Carrara. Oberhalb der Kueste der Versilia steigen Felsspitzen und schwindelerregende Felszinnen, die von den unverwechselbaren weissen Marmorstreifen der Steinbrueche durchzogen sind, gen Himmel.
Diese Gegend ist nicht zu vergleichen mit den sanften, gruenen Bergen, die den toskanischen Apennin bilden. Hier zeigt sich die Natur von ihrer rauhen, aber vielleicht auch faszinierenderen Seite. Die nicht sehr hohen Apuanischen Alpen zeichnen sich durch ihre steilen, senkrecht aufsteigenden Felswaende aus - eine wahre Herausforderung sogar fuer die erfahrendsten Bergsteiger. Typisch fuer diese Gegend sind die Felsspitzen und Grotten, die zu den spektakulaersten, aber auch unsichersten Europas gehoeren und auch von den Experten unter den Spelaeologen mit grosser Vorsicht besichtigt werden.
Nur die zur Garfagnana zeigenden Auslaeufer mit ihren herrlichen Kastanien- und Buchenwaeldern, die gruenen Weideflaechen Schatten spenden, fallen sanfter ab. Naturliebende Touristen finden hier die typische Abgeschiedenheit und Erholung aller Gebirgsorte und koennen auf einfachen Wanderwegen oder Reitpfaden die schoensten Ecken der Apuanischen Alpen entdecken. Die Ruinen der antiken, einst von Holzfaellern und Hirten bewohnten Orte und die mit Muehe den steilen Felsen abgerungenen Pfade sind heute hervorragende Zeugnisse des harten Lebens, das hier bis ins letzte Jahrhundert herrschte. Auch weniger erfahrene Trekkingtouristen erleben in dieser Region unvergessliche Eindruecke: entdecken Sie die aus Stein erbauten Ortschaften, hoch oben an den Haengen der Apuanischen Alpen, entdecken Sie in engen Taelern liegende Seen, und folgen Sie antiken Eselspfaden inmitten duftender Wiesen, die von den weissen Gipfeln der Marmorberge ueberragt werden.
Nur die erfahrendsten und fittesten Bergsteiger koennen die "technisch schwierigsten" Gipfel und Felswaende der Apuanischen Alpen erklettern. Auch die schwindelerregenden Touren, auf denen man die Archaeologie des Marmors entdeckt, bieten sportliche Herausforderungen, die den Angeboten norditalienischer Gebirge in nichts hinterherstehen. Alle, die nicht ueber die noetige Erfahrung verfuegen, um dieses wilde Gebirge aus unmittelbarer Naehe zu betrachten, koennen schon vom Fuss der Berge aus dem Liegestuhl die steilen, mit Sprengstoff in die Felsen gebauten Strassen bewundern, die hinauf zu den Marmorbruechen fuehren.
Der Marmorabbau, der schon seit den Zeiten von Michelangelo die Haupterwerbsquelle fuer die Bewohner der Apuanischen Alpen darstellt, macht heutzutage dem Umweltschutz einige Probleme. Um den wirtschaftlichen Aufschwung dieser Gegend mit einem Blick auf die Naturschoenheiten zu sichern, wurde 1985 das Naturschutzgebiet Parco Regionale delle Alpi Apuane eingerichtet. Diese Gegend bietet ein weitreichendes Netz an Naturlehrwegen, einen botanischen Garten, eine von der Lipu geleitete Reserve, sowie verschiedene Museen fuer Ethnographie und Volkstraditionen.
Im Inneren des Parks koennen auch weniger erfahrene Touristen Grotten, Hoehlen und Marmorbrueche erkunden, sowie auf malerischen Wegen zwischen antiken Almresten wandern. Die Apuanischen Alpen liegen im Herzen der nordwestlichen Toskana in einer fuer Touristen sehr guenstigen Position: in unmittelbarer Naehe befinden sich die wunderschoene, gut erschlossene Versilia, zahlreiche malerische, historische Ortschaften und die Schaetze der nahen Kunststaedte, wie Massa und Carrara, sowie die dichten, herrlichen Waelder der Garfagnana. Eine Vielfaeltigkeit an beneidenswerten Aussichten und Atmosphaeren, natuerlich ohne das "weisse Gold" der Apuanischen Alpen zu vergessen: den Marmor.  Marmor: Rohmaterial der Genies wie Michelangelo, die wahre "Seele" von unzaehligen Meisterwerken, die die groessten Schaetze der Kunstgeschichte der Welt darstellen.





















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